RASTERFAHNDUNG

Kunstbüro Ausstellung #2 im SP CE - Alte Akademie

 

Eröffnung Donnerstag 21. Februar 2019 / 18-22 h

Ausstellung Fr 22.2. + Sa 23.2. / 12-18 h und nach Vereinbarung

 

Barbara Donaubauer / Fotografie & Sigrid Calon / Grafik Risoprints

 

Die Münchner Fotografin Barbara Donaubauer hat den Leerstand in der Alten Akademie mit der Kamera untersucht und eingefangen. Die Details, Raster und Muster der architektonischen Spurensuche werden in der Ausstellung RASTERFAHNDUNG den farbintensiven, grafischen Risoprints der niederländischen Künstlerin Sigrid Calon gegenübergestellt. Nach dem organischen Start mit der ersten Ausstellung Bürobotanik setzen wir mit nun mit Geometrie, Regeln und Reihung einen spannungsreichen Kontrast. Klarheit und Ordnung in der Kunst und im Büro. Lässt es uns besser arbeiten?

 

Sigrid Calon / Tilburg, Niederlande

Die niederländische Künstlerin Sigrid Calon (1969) navigiert zwischen autonomer und angewandter Kunst. Sie fühlt sich der ursprünglichen niederländischen Designästhetik verbunden: minimalistisch, experimentell, innovativ, unkonventionell und mit Sinn für Humor. Auf der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Farbe, Form und Klarheit hat sie einen eigenen und unverkennbaren Stil entwickelt, eine Bildsprache, in der sie mit Form und Farbe im Raster oder Rahmen spielt. Auf diese Weise untersucht sie die Möglichkeiten der "intuitiven Kommunikation".

 

Calon lebt und arbeitet in Tilburg, wo sie Textildesign an der Academie voor Beeldende Vormgeving (Academy of Visual Design) studierte.

 

Barbara Donaubauer / München, Deutschland

Die Münchner Fotografin und Kulturwissenschaftlerin Barbara Donaubauer (1975) interessiert sich in ihren freien, künstlerischen Projekten u.a. für den Zustand des Zwischenraums. So entstand zum Beispiel eine Langzeitserie über die Zeit vor und nach dem Oktoberfest auf der Theresienwiese. Hierbei wurden Schausteller, Fahrgeschäfte und der Ort während dieser besonderen Zeit des Übergangs fotografisch festgehalten. Nach längeren Auslandsaufenthalten betrachtet sie hierbei ihre Heimatstadt aus einem neuen Blickwinkel. Den Blickwinkel zu wechseln, alltägliche Dinge und Orte in einem neuen Licht zu sehen, sich auf Details zu konzentrieren, das gelingt der Künstlerin auf einzigartige Weise. 

 

Donaubauer hat Fotografie an der Fachakademie München und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilian-Universität studiert, sie lebt als freie Fotografin und Kulturwissenschaftlerin in München.

 

Kunstbüro – short time GALERIE

SP CE / Alte Akademie / 5. Stock / Raum 519

Neuhauserstrasse 8-10 / über Eingang Kapellenstrasse

 

 

 

 Fotos: Susanne Krauss & Barbara Donaubauer

 

BÜROBOTANIK - dem Wachstum verpflichtet

Eröffnung:    Donnerstag 24.01.2019 // 18 - 22 h

Ausstellung: Samstag 26.01.2019 + Montag 28.01.2019 // 12 -18 h

 

Tanja Hirschfeld I Elli Hurst I Simona Petrauskaite I Julia Pfaller I Evalie Wagner I Nicola Müller u.a.

 

Kunstbüro // Raum 519 in der Alten Akademie 

Die short time GALERIE bezieht von Januar bis Mai 2019 ein Kunstbüro im Zwischennutzungsprojekt Alte Akademie und freut sich darauf im kreativen Umfeld mit Künstlern und Kulturschaffenden neue Ideen zu entwickeln und Ausstellungen zu realisieren.

 

Das Kunstbüro im 5. Stock der Alten Akademie ist sowohl eine besondere Chance als auch Herausforderung. Eine Chance, weil die sechs Monate Zwischennutzung unter dem Motto „SP CE: Freiraum für kollaboratives Arbeiten“ durch Vermittlung des Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft  der Landeshauptstadt München mietfrei ist und so der wirtschaftliche Druck minimiert wird, neue Ideen und Konzepte sich entwickeln und entstehen können. Eine Chance ist außerdem die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Kulturschaffenden des Projektes. Eine Herausforderung wird es die short time GALERIE Idee des einfachen Zugangs zur Kunst hier umzusetzten. Denn obwohl die Alte Akademie zentral in der Innenstadt liegt, wird es nicht einfach sein Interessierte in den leerstehenden Bürokomplex zu lotsen.

 

Parallel zu thematischen Ausstellungen, die monatlich im Rahmen der Open SP CE Termine eröffnen, ist deshalb ein lebendiges Programm mit Performances, Workshops, Künstlerpräsentationen, Lesungen, artist in residence u.v.m. geplant, das immer wieder zum Austausch einlädt. Vision ist es, dass sich der Raum 519 als kreative Keimzelle ständig weiterentwickelt im Nährboden der inspirierenden Umgebung.

  

Kunstbüro – short time GALERIE

SP CE / Alte Akademie / 5. Stock / Raum 519

Neuhauserstrasse 8-10 / über Eingang Kapellenstrasse

 

 

 


 

KUNSTPOOL 2.0

Ausstellung: 4.12.-19.12.2015

St.-Anna-Strasse 18 / St.-Anna-Platz – München

 

Evalie Wagner I Sigrid Calon I Klaus Fürmaier I Pia Winkenstern I Isabell Tondre I Elli Hurst I Nana Dix

Erris Huigens & Gysbert Zijlstra I Martin Sander I Yeonsoo Kim I Boris Storz I Barbara Donaubauer  

 

KUNSTPOOL 2.0 zeigte dreizehn sehr unterschiedliche künstlerische Positionen – von  jungen Künstlern, die noch an der Akademie der Bildenden Künste studierten, ebenso wie Etablierte, die nach alternativen Ausstellungsmöglichkeiten suchten und ihre Arbeiten auch mal im Kontext mit anderen Künstlern und in einem unkonventionellem Rahmen präsentieren möchten. Bereits zum dritten Mal nutzte die short time GALERIE die Vorweihnachtszeit um  eine vielseitige Auswahl an Kunstwerken zu erschwinglichen Preisen zu präsentieren. KUNSTPOOL 2.0 zeigte neue Arbeiten von Künstler, die schon bei der erfolgreichen Premiere von KUNSTPOOL in der Herzogstrasse im letzten Jahr dabei waren, aber auch einige ganz neue künstlerische Positionen  aus Wien, den Niederlanden und natürlich auch aus München.

 

 

 Künstler KUNSTPOOL 2.0

 

Evalie Wagner ist eine der Neuentdeckungen. Die Künstlerin aus Österreich fängt in ihren Arbeiten Wahrnehmungen, Wünsche und Visionen ihrer Generation ein. Ihr Spektrum reicht dabei von der Malerei, die scheinbar romantische Momente, Szenen, verklärte Instagram Schnappschüsse einfängt, bis zu  überarbeiteten Bildern, Postkarten, Porträts, die Schwachstellen offenbaren, assoziative Reflexe hervorrufen. Die bunten Risoprints der Niederländischen Künstlerin Sigrid Calon haben dagegen auch im letzten Jahr schon in München begeistert. Im Rahmen des Swatch-Art-Projects waren sie 2015 auch auf der Biennale in Venedig mit einer großen Rauminstallation zu bewundern. Neue Arbeiten dieser Ausnahmekünstlerin werden bei KUNSTPOOL 2.0 ebenso zu sehen sein, wie eine weitere Entdeckung aus den Niederlanden: das Künstlerduo Graphic Surgery, Erris Huigens & Gysbert Zijlstra, die für große Installationen und Projekte im öffentlichen Raum bekannt sind, aber ihre eindrucksvollen grafischen Arbeiten auch in kleine Formate bringen. Konsens der Arbeiten von Pia Winkenstern, die Malerei, Installation und Objekte umfasst ist die Verfänglichkeit von Vorurteilen, die sich hinter einer trügerischen Vordergründigkeit verbirgt. Bei KUNSTPOOL zeigt die Künstlerin, die an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Karin Kneffel studiert, eine neue Serie von Arbeiten - Öl auf Leinwand.  Eine surreale und abstrakte Wirkung haben die Arbeiten der Künstlerin Elli Hurst. Alte schwarz - weiß Fotografien und Aquarellmalerei werden durch  digitales Composing in neue Sujets überführt und auf gebürstetem Aluminium präsentiert. Dadurch ergeben sich je nach Lichteinfall unterschiedliche Reflexionen. In Altem etwas Lebendiges wiederentdecken – dazu fordert die Serie Rauschen den Betrachter intensiv auf.  Der Offenburger Künstler Martin Sander beobachtet aufmerksam den Alltag der Menschen, beschreibt ihr urbanes Umfeld in ausschnitthaften, wie aus Filmen herausgeschnittenen Szenen. Das Werk der koreanische Künstlerin Yeonsoo Kim dokumentiert ihre Beobachtungen und Erforschungen einer neuen Umgebung. Sie hat in Korea bereits ein Studium der Malerei abgeschlossen bevor sie 2011 nach Deutschland an die Akademie der Bildenden Künste zu Prof. Anke Doberauer kam. Ihre Werke sind mal filigrane, detailgenaue Konstruktionen von Räumen, wo Lichtverhältnisse, Perspektive und Fluchten faszinieren, mal  eher skizzenhafte Ausblicke auf vorbeiziehende Landschaften und Straßenzüge, die sie umgeben. Die großformatigen Werke des Münchner Künstlers Klaus Fürmaier sind in ihrer abstrakten Reduziertheit und Farbkomposition einzigartig. Die Serie Durchsichten der Fotografin Barbara Donaubauer  sind keine #nofilter Aufnahmen, sie bedient sich ganz bewusst eines verfremdenden Abbildungsstils. Durch Ausblenden und Reduzieren werden konventionelle Sehgewohnheiten und Seherwartungen des Betrachters gebrochen und der Blick auf spannende Details gelenkt. Die Arbeiten der französischen Künstlerin Isabell Tondre entstehen im Rahmen eines Forschungsprozesses. Mit figurativen und abstrakten Codes sucht sie nach der Balance zwischen fragilen Formen, starken Linien, komplexen Strukturen. Die Spannung zwischen Gleichgewicht und Instabilität ist es, die fasziniert und einen weiten Raum für die Interpretation eröffnet. Das Fotografische Werk von Boris Storz ist durch seinen architektonischen Background geprägt. Ausschnitthaft fast schon grafisch fängt er Architekturfragmente ein. Abgründe, Brüche, Vergänglichkeit spiegeln sich in den Arbeiten von Nana Dix. Es ist keine heile Welt, die sie beschäftigt. Hochglanzmagazine dienen als Material um dekonstruiert, neu zusammengesetzt und durch Übermalungen in eine andere Wirklichkeit überführt zu werden. Auch Gemälde, Zeichnungen und Filmen thematisieren verborgene Identitäten und Widersprüchliches – und dies auf besonders  poetische Weise.  Im Rahmen der Ausstellung wird täglich um 14 und 17 Uhr der Film SECRET GARDEN (2015) von Nana Dix und Protein (Tobias Lammert)  gezeigt.

 

 

SCHWARZWEISS

short time GALERIE zeigt, wie kontrastreich farblos sein kann

 

Ausstellung: 28.11.-2.12.2015

St.-Anna-Platz / St.-Anna-Strasse 18 - München

 

Martin Sander I Pia Winkenstern I Tanja Hirschfeld I Yeonsoo Kim I Steffen Kern I Michaela Wühr I

Carola Vogt & Peter Boerboom  I Julia Pfaller I Nana Dix I Gülbin Ünlü & Benedikt Gahl I Diogo da Cruz

 

„Schwarz und Weiss sind keine Farben“ –  wie kontrastreich farblos sein kann zeigte die short time GALERIE mit der Gruppenausstellung SCHWARZWEISS. Acht Künstler wurden eingeladen Ihre Arbeiten in diesem Kontext zu zeigen. 

 



 

KUNSTPOOL 

Kreative Zwischennutzung mit unkonventionellem Ausstellungskonzept

 

Ausstellung KUNSTPOOL  22.11.-22.12.2014

Herzogstraße 23 / 80803 München

 

Bei der Ausstellung KUNSTPOOL wurden von 22.11.-22.12.2014 in einem ehemaligen Supermarkt sechzehn künstlerische Positionen gezeigt, die sich ganz unterschiedlich den Themen Stadt - Land - Raum nähern. Malerei, Fotografie, Zeichnung, Grafik und Raum- und Videoinstallationen haben den Leerstand für kurze Zeit beleben. 

 

Nach der erfolgreichen Premiere 2013 nutzte die short time GALERIE im Folgejahr damit erneut die Vorweihnachtszeit, um eine vielseitige Auswahl an Kunstwerken zu erschwinglichen Preisen zu präsentieren. Mit einem unkonventionellem Ausstellungskonzept wurden die eher uncharmanten 250qm Leerstand bespielt. Künstlergespräche, Präsentationen, Lesungen und Performances rückten immer wieder einzelne Künstler in den Fokus und schufen einen Rahmen für den Austausch zwischen Künstler und Besucher. Am FREITAGABEND kochten die Künstler im Wechsel ein Menü in der GALERIE und der Kunstabend konnte an einem langen Tisch enden. Die Initiatorinnen suchen immer wieder neue Wege um einen unkomplizierten Zugang zur zeitgenössischen Kunst zu ermöglichen. Jeder soll sich angesprochen fühlen, nicht nur Sammler, Kunstinteressierte und klassische Galeriebesucher. Mit einer KUNSTBAR, die aufgrund der großzügigen Ausstellungsfläche diesmal in den Kunstraum integriert werden kann, wird das Konzept noch weitergeführt. Sie soll zum kurzen Besuch auf einen Drink oder Kaffee ebenso einladen wie zum längeren verweilen und vor allem zum wiederkommen. Künstlergespräche, Präsentationen, Künstlerkochabende, Lesungen und Performances rücken immer wieder einzelne Künstler in den Fokus und schaffen den Rahmen für den Austausch zwischen Künstler und Besucher.

 

Die short time GALERIE zeigt Originale und limitierte Auflagen von jungen, die noch keine Galerie haben, ebenso wie von Etablierten, die nach alternativen Ausstellungsmöglichkeiten suchen und ihre Arbeiten auch mal im Kontext mit anderen Künstlern und in einem unkonventionellem Rahmen präsentieren möchten.

 

SIGRID CALON I KLAUS FÜRMAIER I LOC I ISABELLE TONDRE I YEONSOO KIM I GRAFZWACK I KEROL MONTAGNA I ALEXANDRA BERGMANN I BORIS STORZ I ULRIKE TILLMANN I ELLI HURST I CLAUDIA LUDWIG I MICHAELA WÜHR I FRIEDERIKE WICHERT I BARBARA DONAUBAUER I BORIS MAXIMOWITZ

 


 

5days

 

Vernissage: 20.5.2014 ab 18 Uhr

Ausstellung: 20.- 25.5.2014 // täglich 11-19 Uhr

Pündterplatz 8 / München -Schwabing

 

Jungmin Park / Yeonsoo Kim – Malerei //  grafzwack (Maria Graf, Karin Zwack) / Mattia Lullini – Zeichnung

 

Für die Ausstellung 5days zog die short time GALERIE für fünf Tage in einen leerstehenden Laden am Pündterplatz, der so eine kreative Zwischennutzung erfuhr. Mit dabei war auch das Münchner T-Shirt Label Des Artistes, das den klassischen Kunstbegriff modern auf Kleidung für den täglichen Gebrauch interpretiert. Die neue Kollektion präsentiert T-shirts mit Arbeiten von E. Mapplethorpe & Patti Smith, Elvira Bach, Helga Bäumler, Rupprecht Geiger, Ai Weiwei, Kera Till u.v.a.

Die short time GALERIE   zeigte in 5days Arbeiten von fünf Künstlern mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Ausdrucksformen. Die südkoreanischen Künstlerin Yeonsoo Kim und Jungmin Park, die sich in ihrer Heimat beide bereits einen Namen gemacht haben und mit ihren Werken in bekannten Sammlungen vertreten sind, studieren aktuell an der Akademie der Bildenden Künste in München. Mit Räumlichkeiten hat sich Yeonsoo Kim in den letzten Jahren beschäftigt. Detailliert hat sie ihre Umgebung, wie Bibliothek und Flur der Akademie, Nachbarhäuser etc., betrachtet und malerisch festgehalten. Nachdem man Kims Werke bewundert hat wird man auch den abgebildeten Räumlichkeiten wieder mehr Aufmerksamkeit widmen. Jungmin Parks Bilder spiegeln ihre Faszination für das Wasser.  Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt sie sich in ihrem Werk mit der Oberflächenstruktur, dem Erscheinungsbild geprägt durch Licht- und Witterungsverhältnisse. In ihrer neusten Serie schaut sie durch einen Wasserschleier von Regen, der auf die Scheibe eines fahrenden Autos tropft, auf ihre Umgebung. Die Zeichnungen des Künstlerduos grafzwack entstehen im Austauschprinzip als gemeinsames bildnerisches Werk. Die Ansätze des jeweils anderen werden bei Karin Zwack und Maria Graf fortgeführt, gegebene Formen erweitert, reduziert, kontrastiert. Seit 10 Jahren widmen sich die Künstlerinnen, die mit ihren individuellen künstlerischen Positionen auch in internationalen Ausstellungen Präsenz zeigen, diesem gemeinsamen Projekt. Surrealistische Elemente und symbolische Allegorien prägen die bunt und dicht verzierten Zeichnungen und Wandmalereien des italienischen Künstlers Mattia Lullini. Er lebt in Kopenhagen und realisiert von dort Street Art Projekte und Ausstellungen weltweit.

 

 

ALL STATES – Michaela Wühr

short time GALERIE Ausstellung bei videotape

 

Vernissage Donnerstag 3. April 2014/ 18 Uhr - open end

mit CHEW SOLO/ videotape DJ-set live

Ausstellung 3. - 30. April 2014 

Angertorstraße 3 /zwischen Müller- und Blumenstraße

 

Die short time GALERIE zeigte in den Räumen der Münchner Filmproduktion videotape die Ausstellung ALL STATES von Michaela Wühr. Die Künstlerin und Architektin fängt in ihren Bildern individuelle Augenblicke ein, zeigt ausschnitthaft Alltagsszenen, Momentaufnahmen, Beobachtungen. Ihre Bilder lösen Assozia- tionen und Erinnerungen aus – an Orte, Gefühle, Personen und Situationen.

In Ihrer Serie "All States" arbeitet Michaela Wühr an der Analyse eines US-Amerikanischen Dokumentarfilms aus den 1950er Jahren. Dabei zerlegt Sie den narrativen Handlungsstrang, sucht nach intuitiv bewegenden Szenerien und destiliert so die Keyframes, die sie malerisch in einen neuen Kontext rückt. Dem Betrachter bieten die Bilder einen flüchtigen Augenblick, der als Fixpunkt eigener Interpretationen dient. Die Ausführung der Arbeiten adaptiert und spielt mit den harten Kontrasten und den weichen Konturen der Filmvorlage.

Amerika ist ein immer wiederkehrendes Sujet bei Michaela Wühr. Eindrücke und Momente, die Sie von Ihren Reisen in Bildern festhält: detaillierte, geradezu fotorealistische Straßenszenen, architektonische Impressionen und intime Einblicke in Räume sind das Ergebnis. Für die ALL STATES Serie hat die Künstlerin den urbanen Raum verlassen und sich im Rahmen der Filmrecherche in die Ausläufer der Rocky Mountains begeben. Die Weite der Landschaft, die Freiheit, die so typisch für Amerika ist, spiegelt sich in den aktuellen Arbeiten, die mehr Stimmungen reflektieren als sich in Details zu vertiefen wider. Das lässt Raum für eigene Assoziationen, lädt ein gedanklich durch die Ausstellung zu reisen.

 

Die Münchner Filmproduktion videotape, the memory collective hat die short time GALERIE in ihre Räumlichkeiten eingeladen. Neben dem Bewegtbild widmet sich videotape unter TAPE MODERN den Disziplinen Kunst, Design und Fotografie. ALL STATES wird die erste Ausstellung in den neuen Räumen der Filmproduktion sein und spannt thematisch wie visuell einen Bogen zwischen Film und Kunst – Kunst und Film. 

 

 

Kreative Zwischennutzung – short time GALERIE eröffnet für kurze Zeit mit unkonventionellem Konzept

 

Ausstellung: 5.11.2013 – 31.12.2013

Wilhelmstrasse 21 / Schwabing

 

KUNST FÜR ALLE hiess es zur 2013 zur Premiere der short time GALERIE , die als Pop-up Projekt in München/Schwabing eröffnete. Fotografie, Malerei, Illustration, Zeichnung und Grafik wurden gezeigt und verkauft. Elf Künstler hatten sich dem Projekt, das mehr Laden als Galerie war angeschlossen, darunter etablierte Künstler ebenso wie junge Talente.

 

München, Oktober 2013 / Wo noch vor wenigen Tagen der kleine Schuhladen small choice war zieht mit der short time GALERIE am 5. November die Kunst ein. Ein temporäres Kunstprojekt, dessen Titel KUNST FÜR ALLE verspricht. Gezeigt wird Fotografie, Malerei, Zeichnung, Illustration und Grafik, in kleinen Formaten und zu kleinen Preisen. Die ganz unterschiedlichen künstlerischen Positionen werden bewusst unkonventionell nebeneinander präsentiert, auf eine kuratierte Hängung wird verzichtet. Künstlergespräche, Einzelpräsentationen, Lesungen und Performances rücken aber immer wieder einzelne Künstler in den Fokus und schaffen den Rahmen für den Austausch zwischen Künstler und Besucher.

Die short time GALERIE zeigt Originale und limitierte Auflagen von jungen Künstlern, die noch keine Galerie haben, ebenso wie von Etablierten, die nach alternativen Ausstellungsmöglichkeiten suchen und ihre Arbeiten auch mal im Kontext mit anderen Künstlern und in einem lockeren Rahmen präsentieren möchten.

Mit diesem Konzept will die short time GALERIE einen unkomplizierten Zugang zur zeitgenössischen Kunst schaffen. Jeder soll sich angesprochen fühlen, nicht nur Sammler, Kunstinteressierte und klassische Galeriebesucher. Auch wer einfach ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht ist hier richtig. „Wir wollen Kunst für Alle anbieten, deshalb findet man bei uns eine Auswahl sehr unterschiedlicher künstlerischer Positionen, es bedeutet aber auch, dass die Kunst bezahlbar sein muss. “, so die Initiatorinnen Kathrin Winter und Elli Hurst.

Elf Künstler haben sich dem Galerie Projekt bereits angeschlossen und garantieren ein vielseitiges Programm:

 

Alexandra Bergmann / Thomas Dashuber / Barbara Donaubauer / Klaus Fürmaier / Elli Hurst / Yeonsoo Kim / John-Patrick Morarescu / Julia Pfaller / Ulrike Tillmann / Anna Weidenhammer / Michaela Wühr

 

Ein Tag – Ein Künstler / jeden Donnerstag Soloshow

 

14.11. Michaela Wühr / Malerei

21.11. Ulrike Tillmann / Performance

28.11. Klaus Fürmaier / Malerei

5.12. Elli Hurst / Malerei, Collagen

12.12. Julia Pfaller /Illustration, Zeichnung, Druck 19.12. tbd.

 

An den anderen Tagen zeigt die short time GALERIE Fotografie, Malerei, Illustration und Grafik im gemeinschaftlichen Kontext, unkonventionell präsentiert, in einer Auswahl, die immer wieder neu zusammengestellt wird.